Jeden Arbeitstag wählen wir ein europäisches Start-up of The Day und jede Woche wählen wir einen Wochensieger. Zu Beginn eines jeden neuen Monats können die Leser entscheiden, wer mit dem Start-up of the Month Award ausgezeichnet wird. Und nächstes Jahr (Trommelwirbel)….. aber das wird eine Weile dauern.

Die Nominierten für September kommen aus Österreich, Polen, Litauen und Deutschland. Sie haben die Wahl. Wir werden Sie unter der Umfrage noch einmal mit den Unternehmen bekannt machen.

Who should be the Start-up of the Month?
  • E-Bot7 39%, 45 votes
    45 votes 39%
    45 votes - 39% of all votes
  • SketchAR 31%, 36 votes
    36 votes 31%
    36 votes - 31% of all votes
  • Herbi Clean 23%, 26 votes
    26 votes 23%
    26 votes - 23% of all votes
  • Parkbob 7%, 8 votes
    8 votes 7%
    8 votes - 7% of all votes
Abstimmungen insgesamt: 115
1 Oktober 2019
Umfrage beendet

1. Herbi Clean: Hausputz mit Eicheln

Reinigungsprodukte enthalten in der Regel viele schädliche Chemikalien und deshalb gibt es die orangefarbenen Warnschilder auf der Verpackung offensichtlich aus gutem Grund. Doch Mutter Natur hat auch eine Putzfrau, wie das polnische Start-up Herbi Clean gezeigt hat. Sie haben sich ein Reinigungsmittel aus Eicheln ohne unheimliche orangefarbene Warnschilder ausgedacht.

Es ist eigentlich ziemlich merkwürdig, dass noch nicht mehr nach Reinigungsprodukten aus Pflanzenmaterial geforscht wurde. Warum sollten wir unsere Häuser mit gefährlichen Stoffen oder künstlichen Chemikalien besprühen, wenn es einen Stoff in der Natur gibt, der genau dasselbe tut, ohne die Nachteile? Da man daraus offenbar noch viel mehr gewinnen kann, wurde Herbi Clean mit dem Titel Start-up of the Week bei Innovation Origins ausgezeichnet.

2. Parkbob digitalisiert Mobilitätsprozesse

Christian Adelsberger (c) Parkbob

Parkbob startete vor vier Jahren mit einer App für parkplatzsuchende Autolenker in Wien. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte das Start-up seine Services weiter. Heute ist es Experte für digitale Mobilitätsdienstleistungen und kooperiert mit Shared Mobility-Anbietern weltweit.

Vier Jahre nach Gründung ist die Unterstützung bei der Parkplatzsuche auch schon bei Amazons Sprachsteuerung integriert. Jetzt ist es Alexa, die Fahrzeuglenkern Auskunft über freie Parkplätze und Parkgebühren gibt. Bald soll Parkbob auch für Navigationsgeräte und incar-Systeme verfügbar sein. Dabei ist das Service für die Kunden immer kostenlos. Das eigentliche Profit-Center liegt im B2B-Bereich und dabei konkret in den Bereichen Mobilität und Automotive.

Es waren mehrere Faktoren, die zum raschen Wachstum von Parkbob führten: Entscheidend waren jedoch Risikokapitalfinanzierung, die Expansion in die USA und Diversifizierung. Heute deckt Parkbob insgesamt sechzig Städte weltweit ab. Kooperationspartner ist Reach Now von BMW/Daimler.

 

3. Sketch AR: Die Welt in eine leere Leinwand verwandeln

Zeichnen ist eine Fertigkeit, die normalerweise viel Übung erfordert. Man kann sowohl über ein anderes Blatt Papier nachzeichnen als auch ein Bilde mit durchsichtigem Transparentpapier abdecken. Jetzt kann das alles aber auf eine modernere und praktischere Weise geschehen. Lernen Sie SketchAR kennen, die erste App, die Augmented Reality mit echtem Zeichnen kombiniert.

Die litauischen Initiatoren kombinieren Kreativität und Technologie auf eine ganz neue Art und Weise und machen das Zeichnen, eine Fähigkeit, die man entweder hat oder nicht hat, für alle zugänglicher. Es ist ein großartiges Beispiel dafür, wie sich die reale Welt und die erweiterte Realität gegenseitig verbessern können. Seine Einfachheit und Kombination von etwas Analogem mit etwas Digitalem überzeugte IO, SketchAR mit dem Titel Startup of the Week zu belohnen!

4. E-Bot7 Automatisierter Kundenservice

Das Team von E-Bot7 will dem Telefonkundendienst in die Zukunft helfen, indem es mit künstlicher Intelligenz dafür sorgt, dass Kunden schneller und effektiver bedient werden. Warteschlangen von bis zu 45 Minuten und frustrierende Mehrfachanrufe aufgrund ungelöster Probleme können damit der Vergangenheit angehören.

Der Bedarf an Kundenservice ist größer denn je und diese Technologie macht ihn billiger und effizienter als je zuvor. So sparen Sie sowohl Personal- als auch Bürokosten. Es ist nur schade, dass diese Technologie bedeutet, dass Tausende von Call-Center-Mitarbeitern im kommenden Jahrzehnt nach neuen Arbeitsplätzen suchen müssen.

Sie interessieren sich für Start-ups? Hier finden Sie weitere Artikel zum Thema