Wie schon 2017 konnte die Technische Universität München erneut Platz 1 im „Deutschen Startup Monitor 2018“ erreichen. Den „Deutschen Startup Monitor“ (DSM) gibt es bereits seit 2013 und wird vom Bundesverband Deutscher Startups in Auftrag gegeben. In der durch die Universität Duisburg-Essen durchgeführten Befragung werden Daten von 1.550 Startups, 3.763 Gründerinnen und Gründern sowie 17.647 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern repräsentiert.

Die befragten Startups haben als Merkmal, dass sie jünger als 10 Jahre sind, ein (geplantes) Mitarbeiter-/Umsatzwachstum haben und/oder (hoch) innovativ in ihren Produkten/Dienstleistungen, Geschäftsmodellen und/oder Technologien sind. Der Deutsche Startup Monitor hat zum Ziel: Die Entwicklung und Bedeutung von deutschen Startups und deren Gründer/-innen aufzuzeigen, die Identifikation von Verbesserungspotenzialen im deutschen Startup-Ökosystem sowie die Entrepreneurship-Gedanken weiter in der Gesellschaft zu fördern, um mehr Menschen zum Gründen zu bewegen.

Im DSM wurde auch untersucht, ob und wenn ja, welche Hochschule besucht wurde. Die TUM erreichte 2018 einen Spitzenwert von 3,7% beim Ranking der Top-10-Gründerhochschulen. Dies bedeutet Platz 1 und eine Steigerung von einem halben Prozent im Vergleich zu 2017. Auf den Plätzen zwei und drei liegt das Karlsruher Institut für Technologie (2018; 2,6%) und die RWTH Aachen (2018; 2,4%).

Jedes Jahr werden ca 70 Unternehmen an der Technischen Hochschule München gegründet. Verschiedene Seminare und Vorlesungen behandeln das Thema Transfer von Technologien und Verfahren von marktfähigen Produkten. Auch werden Studienangebote, die speziell auf die Unternehmensgründung ausgerichtete sind, angeboten. Im TUM Entrepreneurship Center erhalten technologieorientierte Unternehmensgründer/-innen Unterstützung beim ganzen Entwicklungsprozess – von der Idee bis hin zum Produkt. Im Campus Garching bündeln TUM und ihr An-Institut „UnternehmerTUM“ das Wissen und stehen Gründern und Gründerinnen zur Seite.

 

Bild: Heddergott, Andreas / TUM