Der österreichische Wissenschaftler Alexander Krajete, der bereits Systeme zur Abscheidung von Stickstoff entwickelt hat, behauptet nun, mit seiner neuen Absorptionstechnologie einen sauberen Verbrennungsmotor liefern zu können. Dadurch werden fast alle schädlichen Abgase gereinigt, sobald der Motor gestartet wird. Das System enthält einen Doppelfilter, der die Schadstoffe bindet. Diese Stoffe können dann zur Herstellung von Düngemitteln verwendet werden. So Krajete GmbH in einer Pressemeldung.

Die Absorptionstechnologie, die bereits von mehreren großen europäischen Automobilherstellern getestet wurde, wurde über viele Jahre von der österreichischen Krajete GmbH entwickelt. Die Technologie ermöglicht es nun, Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid, Stickoxide, Schwefeldioxid und Feinstaubpartikel zu entfernen. Damit ist eine Lösung für die schädlichen Abgase eines Verbrennungsmotors in greifbare Nähe gerückt. Dank einer speziellen, fortschrittlichen Adsorptionstechnologie kann die Reinigung sofort nach dem Anlassen des Motors erfolgen. Die Technologie wird in einer einfach zu installierenden Doppelpatrone angeboten, die auch an industrielle und häusliche Verbrennungssysteme angepasst werden kann.

Brückenschlag zwischen Natur und Technik

Das Forschungsunternehmen ist darauf spezialisiert, natürliche Prozesse in technologisches Wissen umzuwandeln. Das Unternehmen gilt bei den europäischen Industriepartnern als innovativer Brückenbauer zwischen Natur und Technik. So arbeiten beispielsweise mehrere große Automobilhersteller seit Jahren mit der Krajete GmbH bei der Reinigung von Autoabgasen zusammen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit hat das Unternehmen Adsorptionstechnologien zur Bindung von Schadstoffen optimiert. Ursprünglich lag der Schwerpunkt auf der Verringerung schädlicher Stickoxidverbindungen (NOx). Durch erfolgreiche Pilotprojekte in verschiedenen europäischen Städten wuchs das Interesse an dieser Technologie rasch. Diesem Interesse folgend wurde der natürliche Rohstoff Zeolith, der als Basis für die Absorption verwendet wird, von der Krajete GmbH chemisch und physikalisch verbessert.

„Schließlich hat unsere Natur für viele unserer Probleme bereits die Lösung parat“, sagt Dr. Alexander Krajete, Gründer und Geschäftsführer der Krajete GmbH. „Wir müssen nur lernen, sie zu erkennen und anzuwenden. Was die Verwendung von Zeolith zur Abgasreinigung betrifft, so ist uns dies gelungen.“ Dem Unternehmen ist es gelungen, das natürliche Material so zu verändern und mit anderen Stoffen zu ergänzen, dass seine Adsorbentien auch Kohlenwasserstoffe, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid und Feinstaubpartikel aus Abgasen entfernen können. Im Gegensatz zu herkömmlichen Katalysatoren kann dies ohne die notwendige Warmlaufphase erfolgen, d.h. unmittelbar nach dem Start des Verbrennungsmotors im kalten Zustand. Gerade in dieser Zeit – in den ersten zwei Minuten nach dem Start – entstehen über 40 % der Emissionen dieser Schadstoffe, die vom noch kalten Katalysator nicht erfasst werden können. Dr. Krajete erklärt: „Durch den Einbau unserer fortschrittlichen Adsorptionstechnologie in ein Kraftfahrzeug ist es also möglich, 100 % aller schädlichen Emissionen der genannten Schadstoffe zu erfassen. Saubere Luft für die Natur, dank der Natur“.

Upcycling von Schadstoffen

Die Advanced Adsorption Technology der Krajete GmbH wird in einem Doppelfiltersystem angeboten, bei dem jeweils ein Filter zwei Schadstoffarten bindet. Dabei werden die zu entfernenden Stoffe nicht wie im Katalysator verbrannt, sondern reversibel gebunden. Sie können thermisch aufgelöst und als Rohmaterial für andere Zwecke verwendet werden. „Stickstoffoxide sind hier von besonderem Interesse“, weiß Dr. Krajete. „Die stickstoffhaltigen Emissionen können leicht in Düngemittel umgewandelt und für landwirtschaftliche Zwecke verwendet werden. Die Krajete GmbH hat sogar ein entsprechendes Konzept für die niederländische Landwirtschaft entwickelt, das derzeit vermarktet wird.

Die fortschrittliche Adsorptionstechnologie kann auch für Heizungen in Privathaushalten und für Schiffsmotoren eingesetzt werden, die für ihre hohen Emissionen berüchtigt sind, und kann die Schadstoffemissionen erheblich reduzieren. Die Vielseitigkeit spiegelt auch den Ruf der Krajete GmbH als flexibler Innovationspionier auf dem Gebiet der Gasreinigung und biologischen Methanisierung wider. „Wir sind Partner der Natur und greifen naturbasierte Forschungsergebnisse schneller auf als die Großindustrie“, erklärt Dr. Krajete. „Dadurch können wir eine Brücke zwischen chemischer, physikalischer und biochemischer Prozesskontrolle schlagen. Denn wir finden ‚On Behalf of Nature‘ originellere und innovativere Lösungen, als dies in den streng getrennten Forschungs- und Entwicklungsabteilungen traditioneller Unternehmen möglich ist.“

Das österreichische Unternehmen innoviert und entwickelt von der Natur inspirierte Lösungen für die Gasreinigung und Hochleistungs-Gasfermentation. Das Unternehmen hat bereits ein Fermentierungssystem entwickelt, mit dem Haushalte ihr eigenes Gas produzieren können. Darüber hinaus wurde im vergangenen Jahr in den Niederlanden ein von der Krajete GmBH entwickeltes intelligentes Gasreinigungssystem in Betrieb genommen. So können industrielle Restgase gespeichert und anschließend zur Herstellung von Düngemitteln verwendet werden.

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