© FAU / Boris Mijat

Rund 11 Millionen Euro für sechs Projekte: Bayern fördert die Qualifizierung zu gesellschaftlich und ökologisch verantwortungsvollem unternehmerischen Handeln. Die Friedrich Alexander Universitaet FAU punktete zusammen mit der Hochschule Ansbach und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf mit einem Verbundprojekt. Die drei Einrichtungen bieten ihren Studierenden dabei ein disziplin- und hochschulübergreifendes Studienprogramm zu Impact Entrepreneurship, also einem nachhaltigen Unternehmertum, so FAU in einer Pressemeldung.

Das bayerische Wissenschaftsministerium unterstützt mit einer neuen Fördermaßnahme an ausgewählten Hochschulen die Qualifizierung von Studierenden sowie wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verantwortungsvoll unternehmerischem Denken und Handeln. Wie Wissenschaftsminister Bernd Sibler mitteilte, billigte er die Förderempfehlungen eines international besetzten Expertengremiums für sechs Verbundanträge mit insgesamt 14 beteiligten Hochschulen. Das Gesamtvolumen des Programms „Förderung der impact-orientierten Entrepreneurship- Qualifizierung“ beträgt bei einer Laufzeit von vier Jahren rund 2,8 Millionen Euro pro Jahr. Der Start der Förderung ist für März 2022 vorgesehen.

Innerhalb der Kooperation „Impact E3“ haben sich die FAU, die Hochschule Ansbach und die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zusammengeschlossen, um ein disziplin- und hochschulübergreifendes Studienprogramm zu etablieren. Studierende aller drei Hochschulen können Lehrveranstaltungen aus einem gemeinsamen Angebot belegen und das so erworbene Wissen auch auf Praxisprojekte anwenden. Zudem soll in der Region ein Netzwerk zur Förderung von Start-ups mit nachhaltigen Geschäftsmodellen aufgebaut werden.

„Diese Förderung ist ein echtes Zukunftsprogramm: Es stärkt unsere Hochschulen darin, die nächste Generation von Problemlöserinnen und Problemlösern auszubilden, die sich um eine auch in Zukunft lebenswerte Gesellschaft kümmern“, betonte Sibler. „Denn während in der Vergangenheit vor allem ökonomische Effekte wie Umsatz, Gewinn und Rendite bei der Entrepreneurship-Qualifizierung im Vordergrund standen, werden inzwischen auch die gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen bei der Planung, Umsetzung und Weiterentwicklung von Gründungen berücksichtigt. Dafür braucht es neue und integrative Ausbildungsinhalte.“

Studierende sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen befähigt werden, innovative Lösungen für bedeutende Fragestellungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur zu finden und auf unternehmerische Art und Weise nachhaltige Lösungsansätze für deren Umsetzung zu entwickeln. Diese sollen wirtschaftlich tragfähig, gesellschaftlich wirkungsvoll und ökologisch nachhaltig sein.

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