© WITTENSTEIN SE

Am 11. Oktober 2018 wurde im Eglfinger Weg 2 in Haar bei München im Rahmen einer eleganten Abendveranstaltung mit internationalen Gästen, Kunden und Wegbegleitern, die NanoFactory, der neue Firmensitz der Münchner Nanotechnologieunternehmen attocube systems und seines Tochterunternehmens neaspec eröffnet. Die Veranstaltung der beiden als als Startups gegründeten Firmen stand unter dem Motto „grow up. stay young. shape the future“.

In dem hochmodernen, 20 Millionen Euro teuren, neuen Zuhause der NanoFactory arbeiten nun – zusammen mit der bisher in Ottobrunn ansässigen Vertriebsmannschaft der WITTENSTEIN alpha GmbH – rund 150 Mitarbeiter. Der neue Firmensitz bietet „viel Raum, um sowohl innerhalb der Teams als auch unternehmensübergreifend noch stärker zusammenzuwachsen und Synergien gewinnbringend zu nutzen – und weiterhin innovativ, kreativ und wirtschaftlich erfolgreich zu sein“, heißt in der NanoFactory.

„In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist – auch Teamgeist braucht einen Lebensraum, der ihn beflügelt. Die NanoFactory ist nicht nur ein neues Gebäude, sie ist die Vision der Entfaltung von Potential und Teamgeist aller Mitarbeiter“, sagte der Vorstandsvorsitzende Peter Kraemer in seiner Rede zur Begrüßung der ca. 180 geladenen Gäste.

In der Planung wurde viel Wert auf offene Kommunikationsflächen, Begegnungsecken, eine kreative Inneneinrichtung, aber auch ruhige Rückzugsräume und schallgedämmte Büros gelegt. Außerdem gibt es eine begrünte Dachterrasse, eine großzügige Außenanlage und ein Bistro im Erdgeschoss, das „atomic kitchen“, das – übrigens auch für die Öffentlichkeit – Ende des Jahres eröffnet wird. Die Mitarbeiter sollen sich wohlfühlen und Raum haben, gemeinsam innovative Ideen zu entwickeln. „Wir sind überzeugt“, so Peter Kraemer, „dass auch ein Unternehmen von einem Gestaltungsraum profitiert, der den Teamgeist beflügelt.“

© Mathis Beutel, WITTENSTEIN SE

Investition in die Zukunft

Auf einer Bruttogrundfläche von 9.205 Quadratmetern ist Raum für bis zu 300 Mitarbeiter und Dr. Anna-Katharina Wittenstein, Vorstand der WITTENSTEIN SE, übermittelte in ihrem Grußwort die Glückwünsche der Unternehmensgruppe und der Eigentümerfamilie Wittenstein. Der Bau sei eine „Investition in die Zukunft“, erklärte sie und biete ideale Voraussetzungen für weiteres gemeinsames Wachstum und symbolisiere die erfolgreiche Verbindung der Unternehmensgruppe WITTENSTEIN mit der Unternehmenstochter attocube systems. „Uns eint der hohe Anspruch an die Präzision und die Exzellenz unserer Produkte. Oder anders ausgedrückt: Unsere Unternehmenskultur – wie wir arbeiten – findet ganz bewusst auch ihren Ausdruck in der Ästhetik und Sprache der Gebäude, in denen wir arbeiten.“

Bürgermeisterin Gabriele Müller unterstrich die Bedeutung der NanoFactory für den Standort Haar: „Dass ein zukunftsweisendes Unternehmen wie attocube Haar als Firmensitz ausgewählt hat, unterstreicht die Attraktivität unserer Gemeinde als Gewerbestandort. Schon während der Bauphase zeigten Sie, dass Sie Teil unserer kommunalen Familie sein wollen. attocube ist eine Bereicherung für Haar.“

Gruppenbild (v.li.n.re.): Prof. Dr. Wolfgang Heckl (Generaldirektor Deutsches Museum München), Prof. Dr. Khaled Karraï (Scientific Director attocube systems AG), Dr. Anna-Katharina Wittenstein (Vorstand WITTENSTEIN SE), Peter Kraemer (Vorstand attocube systems AG), Gabriele Müller (1. Bürgermeisterin Gemeinde Haar), Dr. Dirk Haft (Vorstand WITTENSTEIN SE) © attocube systems AG/ Anke Hartenstein

Der Hauptredner Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums in München, betonte in seinem Vortrag, wie wichtig Erfindergeist, Mut und Neugier für den Erfolg eines Unternehmens seien. „Wer als junger Mensch gebastelt hat, lernt die Reparatur als rationales, iteratives Vorgehen kennen. Er erfährt, dass es sich lohnt, den Mut zu haben, Neues zu probieren, dranzubleiben und – im Falle des Scheiterns – gangbare Alternativen zu finden.“

Umrahmt wurde die Eröffnung von einem Tanz und einer Tuchartistik der „Dance of Light Performance“ sowie musikalisch vom Münchner „Monaco Swing Trio“. Im Anschluss an den offiziellen Teil des Abends hatten die Gäste die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen im Gebäude an Präsentationen der einzelnen Geschäftsfelder die Welt der Nanotechnologie zu entdecken.

attocube systems AG

Die attocube systems AG wurde 2001 gegründet und steht international für Innovation und Exzellenz in der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb anspruchsvollster Lösungen für Nanotechnologie-anwendungen in Forschung und Industrie. Das Portfolio umfasst Nanoantriebe, die zur ultragenauen Positionierung und zur Untersuchung kleinster Oberflächenstrukturen verwendet werden, höchst präzise Wegmess-Sensoren, sowie Mikroskop- und Kryostatsysteme. Die Produkte arbeiten auch unter extremen Umgebungsbedingungen, wie Ultrahochvakuum, kryogenen Temperaturen oder hohen Magnetfeldern.

neaspec GmbH

Die neaspec GmbH ist eine 100% Tochter der attocube systems AG und hat ein einzigartiges und mehrfach patentiertes optisches Mikroskopie- und Spektroskopie-System entwickelt, welches an Materialforscher in der Hochschul- und Industrieforschung als Nanotechnologie-Forschungstool vermarktet wird. Zahlreiche renommierte Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen zählen zu ihren Kunden.

Titelbild: WITTENSTEIN SE

Werden Sie Mitglied!

Auf Innovation Origins können Sie täglich die neuesten Nachrichten über die Welt der Innovation lesen. Wir wollen, dass es so bleibt, aber wir können es nicht allein tun! Gefallen Ihnen unsere Artikel und möchten Sie den unabhängigen Journalismus unterstützen? Dann werden Sie Mitglied und lesen Sie unsere Geschichten garantiert werbefrei.

Über den Autor

Author profile picture Petra Wiesmayer ist seit mehr als 25 Jahren als Journalistin und Autorin tätig. Sie hat bis heute hunderte Interviews mit Prominenten aus Entertainment, Sport und Politik geführt und zahllose Artikel über Entertainment und Motorsport für internationale Medien recherchiert und verfasst. Als großer Science-Fiction-Fan ist sie fasziniert von Technologien, die die Zukunft der Menschheit mitbestimmen könnten und liest und schreibt gerne darüber.