Die Gewinner der EY Entrepreneur Of The Year Awards wurden beim großen Finale im Theater Amsterdam bekannt gegeben. Atilay Uslu, Mitbegründer von Corendon, und Paul Eggink, CEO und Mitbegründer von Temper, erhielten den Unternehmerpreis. Der Preis soll Unternehmer motivieren und inspirieren, das Beste aus sich selbst, ihren Kunden und ihren Mitarbeitern herauszuholen.

Eggink wurde als vielversprechender Unternehmer ausgewählt, weil sein Unternehmen in einer Welt immer flexiblerer Arbeitsmethoden schnell einen relevanten Platz erobert hat. Laut Jury hat er mit seinem Unternehmen Temper gezeigt, dass soziale Auswirkungen und eine schnell wachsende, technologiegetriebene Plattform Hand in Hand gehen können. Im Gegensatz dazu steht Uslu an der Spitze eines stabilen und langfristig erfolgreichen Unternehmens. Die Jury lobte ihn für seine Fähigkeit, Lösungen dort zu finden, wo andere Probleme haben.

Internationale Wahlen

Der Mitbegründer von Corendon hat die Chance, der EY World Entrepreneur Of The Year zu werden. Diese internationale Wahl wird im kommenden Juni in Monaco stattfinden. Erfolgreiche Unternehmer aus sechzig verschiedenen Ländern werden daran teilnehmen. Laut EY bestimmen die Vision, die strategische Ausrichtung, die persönliche Integrität und der Einfluss sowie die sozialen und internationalen Auswirkungen von Unternehmern, wer der Unternehmer des Jahres sein wird.

Der Entrepreneur of the Year Award wird seit 30 Jahren verliehen. Der Preis ist in verschiedene Kategorien unterteilt. Die Hauptkategorie konzentriert sich auf Großunternehmen mit etablierten Unternehmern. Der diesjährige Preis geht an Uslu. Unternehmer wie Jan-Renier Swinkels aus Bayern und Tijn van Elderen aus Brabantia haben diesen Preis bereits gewonnen. Außerdem gibt es eine Kategorie Emerging Entrepreneur of the Year, für einen Jungunternehmer, der ein erfolgreiches Start-up oder Scale-up leitet. Neben dem Gewinner Eggink wurde auch Lex Hoefsloot von Lightyear nominiert.

Auszeichnung für Familienunternehmen VDL Group

In diesem Jahr gewann die VDL-Gruppe den EY-Oeuvre-Preis für Familienunternehmen. Die Auszeichnung wurde in diesem Jahr zum vierten Mal im Auftrag des EY Family Business Center of Excellence vergeben. Die aus Eindhoven stammende VDL-Gruppe schafft eine Verbindung der Schlagkraft eines multinationalen Unternehmens mit dem offenen, informellen Arbeitsklima eines Familienunternehmens. Nach Ansicht der Jury sorgt VDL mit fast 17.000 Mitarbeitern in mehr als 104 Tochtergesellschaften in mehr als 20 Ländern für Kontinuität in den Bereichen Nachhaltigkeit, Beschäftigung und Innovation.

„Die Gewinner haben es durch Trial-and-Error an die Spitze geschafft“, sagt Marita de Hair, Programmdirektorin EY Entrepreneur Of The Year. „Sie bekommen nicht nur einen renommierten Preis, sondern werden auch Teil eines Netzwerks von Unternehmern mit Charakter. Diese Unternehmer inspirieren sich gegenseitig.“

Nachhaltiges Wachstum erzielen

Neben viel Lob bekommen die siegreichen Unternehmer auch die Möglichkeit, von einem großen Netzwerk, Pitchtraining und einer EY-Strategie-Sitzung profitieren. „Wir nutzen das Training, um dem Unternehmer zu helfen, seine eigene Geschichte effektiv zu vermitteln“, sagte Katja Hilckmann, Associate Partnerin bei EY, zuvor gegenüber IO. „Während der Strategiesitzung werden Unternehmer und ihr Managementteam einen Fahrplan auf der Grundlage der sieben Säulen mit dem Ziel eines nachhaltigen Wachstums erstellen. Es geht um: Kunden, Transaktionen, digitale Inhalte, Menschen und Kultur, Geschäftsabläufe, Finanzierung und Risiko. So arbeiten wir zusammen, um konkrete Schritte zur Erreichung der gesetzten Ziele zu definieren.“

EY will mit dieser Auszeichnung Unternehmer in den Mittelpunkt stellen, die hinter einem Unternehmen stehen. Hilckmann: „In einem Unternehmen geht es darum, dass Menschen zusammenkommen. Es wächst durch den Einsatz verschiedener Mitarbeiter, alles begann aber mit der Vision dieses einen Unternehmers. Das ist es, was die Auszeichnung so interessant macht.“