Noch bis zum 6. Juni (Mittwoch), end of business, kann bei der Google Impact Challenge Deutschland abstimmen, wer Interesse an brennend-aktuellen, sozialen Projekten hat. Sowohl unter den zehn Leuchtturmprojekten als auch unter den hundert lokalen Projekten im Finale stehen zwei von Studenten der Technischen Universität München zur Wahl. Wer gewinnt, erhält Trainings als auch Fördergelder von 20.000 bis 500.000 Euro. Unterstützt werden Ideen, die mit App, Website oder auf ganz andere Art und Weise bestehende Zustände verbessern wollen.

Lokales Projekt Toranam – Technik ohne Grenzen für Südindien

Die beiden TUM-Studentinnen Monja Müller und Franziska Weißörtel haben ein Projekt für eine nachhaltige Landwirtschaft in Indien initiiert. „Wir haben zusammen mit einer indischen Nichtregierungsorganisation (NGO) eine Demonstrationsfarm für ökologische Agroforstwirtschaft aufgebaut, wo wir Kleinbauern in der Provinz Andhra Pradesh zeigen, wie sie trotz Trockenheit mit dieser Form der Bewirtschaftung gute Erträge erzielen können“, sagt Monja Müller, die kurz vor ihrem Master in Umweltplanung und Ingenieurökologie am Wissenschaftszentrum Weihenstephan steht.

Leuchtturmprojekt Integreat – Hilfe für Kommunen bei der Asyl- und Integrationsarbeit

Gedruckte Broschüren sind schnell veraltet, warum Informationen für Flüchtlinge nicht einfach digitalisieren? Daniel Kehne, Student im Studiengang Finanz- und Informationsmanagement der TUM und der Uni Augsburg, engagiert sich beim Verein „Tür an Tür“, der für Augsburg eine solche digitale Broschüre auf Basis einer App herausbrachte. In Professor Helmut Krcmar, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik der TU München, fand er einen Unterstützer für seine Idee. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gab schon das erste Geld.

Also gleich noch schnell reingeklickt und abgestimmt unter: https://impactchallenge.withgoogle.com/deutschland2018