Weltgrößter Automobilhersteller investiert in vollautomatisches Metall-Additiv-Fertigungssystem für Werkzeuge und Ersatzteile

Volkswagen Wolfsburg und Additive Industries aus Eindhoven sind eine langfristige Partnerschaft eingegangen. Das Ziel: Sie wollen fortschrittliche Werkzeuge und Ersatzteile für den Volkswagen Konzern herstellen. Bereits im September hat Additive Industries sein neuestes MetalFAB1-System in Wolfsburg installiert. Dabei handelt es sich um ein 3D-Metalldruck-Verfahren. Nach einer intensiven Schulung des Volkswagen-Teams wurden die ersten Werkzeuge bereits erfolgreich produziert.

3D-Metalldruck

„Wir sehen großes Potenzial im 3D-Metalldruck für eine breite Palette von Autoteilen und Werkzeugen. Deshalb haben wir uns intern mit Volkswagen zusammengeschlossen, um unsere Produktionsstätte zu versiebenfachen und für die digitale Zukunft gerüstet zu sein“, sagte Klaus-Jürgen Herzberg, Betriebsrat. „Die Investition in modernste 3D-Druckanlagen ermöglicht es uns, weiterhin Spitzenreiter im Werkzeugbau zu sein. Damit verschaffen wir unseren Handwerkern Zugang zu modernster Technologie“, ergänzt Oliver Pohl, Abteilungsleiter.

Additive Industries fühlt sich durch die Partnerschaft mit Volkswagen in seiner Strategie bestätig. Das Unternehmen setzt auf die Beschleunigung industrieller Additivherstellung. „Wir sind stolz darauf, eng mit dem Volkswagen Team in Wolfsburg zusammenzuarbeiten, um unsere Roadmap für Manufacturing Excellence und den Ausbau der Metallzusatzfertigung umzusetzen“, erklärt Jan-Cees Santema, Sales Director Europe für Additive Industries.