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‚Your sneak preview of the future‘ ist der Slogan von Innovation Origins und darum geht es auch in der Kolumne Start-up of the Week. In den letzten Tagen wurden fünf Start-ups des Tages vorgestellt und am Samstag wählen wir einen Wochensieger.

Innovation Origins präsentiert an jedem Werktag ein Start-up des Tages.

Wir betrachten verschiedene Aspekte wie Nachhaltigkeit, Entwicklungsphase, praktische Anwendung, Einfachheit, Originalität und die Übereinstimmung mit den Zielen der UNESCO für nachhaltige Entwicklung. Unsere Sieger der Woche können Preise gewinnen. Und am Ende eines jeden Kalendermonats wählen unsere Leser gemeinsam mit den Redakteuren von IO das Start-up des Monats!

Außerdem können unsere Wochengewinner wieder Preise gewinnen. Denn am Ende eines jeden Kalendermonats wählen unsere Besucher zusammen mit den Redakteuren von IO den Start des Monats!

start-up Sovigo

Sovigo – Nanomedizin zur Behandlung von Darmbeschwerden

Die Art und Weise, wie wir Medikamente einnehmen, ist immer noch etwas primitiv. Das ist vielleicht nicht verwunderlich, denn unsere Möglichkeiten bei der Medikamenteneinnahme sind begrenzt. Die meisten Organe sind gut vor der Außenwelt geschützt. Das bedeutet aber auch, dass Medikamente nicht sehr effektiv verabreicht werden können. Die Dosierungen sind daher oft höher als nötig, da sie einen langen Weg durch unseren Körper zurücklegen müssen.

Sovigo will dies durch Nanotechnologie ändern. Ihre Kapseln sind etwa 100 Nanometer groß, das ist der 10.000ste Teil eines Millimeters (!) Der Hauptvorteil ist, dass diese Nanomedizin nur dort wirksam ist, wo das Medikament tatsächlich benötigt wird. Die vorläufigen Ergebnisse sind ermutigend für die Behandlung von Darmerkrankungen.

 

Blue Planet Ecosystems, Ökosystem, Fischzucht
Lara Systeme (c) Blue Planet Ecosystems

Blue Planet Ecosystems möchte die Fischzucht in ein Computer- und Containersystem verlagern

Der Klimawandel und schrumpfende agrarische Flächen sind eine große Herausforderung für die Nahrungs- und Futtermittelproduktion. Besonders problematisch ist die Versorgung mit tierischem Protein.

Das Start-up Blue Planet Ecosystems mit Sitz in San Francisco und Wien möchte die Fischzucht in ein Computer- und Containersystem verlagern. Das Ökosystem soll so simuliert werden, dass die Natur in autarken LARA (Land-based Automated Recirculating Aquaculture) Systemen nachgebildet werden kann.

start-up Doks. Innovation

Doks. Innovation – Fliegende Lagerarbeiter

Das Drohnensystem des deutschen Start-ups bringt eine neue Automatisierungsrevolution in die Lagerhallen. Die fliegenden Helfer können selbstständig eine Inventur eines Lagers durchführen, indem sie eine Art Digitaldruck davon machen. Im Moment ist die Pflege eines Lagers eine zeitaufwändige Aufgabe. Doks. Innovation verspricht eine Zeitersparnis von nicht weniger als 90% und eine Kostensenkung von 80%. Die von den Drohnen gesammelten Daten werden dann in einem eigenen Datenanalysesystem transparent gemacht. Ähnliche Konzepte konzentrieren sich in der Regel auf ein einziges Managementsystem, während Doks ein universelles System anbietet.

start-up Wheelblades

Wheelblades – ohne Angst mit dem Rollstuhl durch den Schnee

Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit ihre Freiheit zurückgeben. Das ist ein edles Ziel, das sich der ehemalige Snowboarder Patrick Mayer gesetzt hat. Mayer selbst saß lange Zeit im Rollstuhl und erlebte am eigenen Leibe, wie einem der Winter einen Strich durch die Rechnung machen kann. Sich mit dem Rollstuhl oder mit Krücken durch Schnee und über Eis zu bewegen macht keinen Spaß.

Deshalb hat er sich Wheelblades ausgedacht, eine Art Mini-Snowboard, das den Vorderrädern Stabilität verleiht. Für Menschen mit Krücken gibt es den SafetyFoot, eine zusätzliche Auftrittsbreite für die Krücken. Und Wheelblades sind auch für Kinderwagen geeignet, so dass Sie mit den Kleinen unbesorgt eine Winterwanderung unternehmen können.

start-up Chakratec

Chakratec – „Einmal schnell aufladen” wird in Kürze auch für Elektroautos gelten

Es ist vielleicht der größte wunde Punkt bezüglich Elektromobilität: das Aufladen. Im Vergleich zur traditionellen Betankung dauert es eine Ewigkeit, bis man weiterfahren kann. Wenn es nach dem israelischen Start-up Chakratec geht, wird das bald der Vergangenheit angehören. Ihre kinetische Batterie füllt sich etwa so schnell wie ein Dieseltank. Aber das Versprechen ist größer: Der Akku hat unbegrenzte Ladezyklen und enthält keine Schadstoffe.

Ihr Wunsch ist nichts Geringeres, als Heldenstatus zu erreichen. Ein Start-up „zum Wohle der Menschheit”. Was diese Mission noch schwieriger macht, ist, dass der Markt, auf dem sie sich bewegen, von chinesischen Unternehmen dominiert wird. Wie hebt man sich ab? Die Lösung ist einfach und schwierig zugleich: indem man sich etwas ganz Neues ausdenkt. Das Ergebnis ist die kinetische Batterie mit Schwungradtechnologie.

Ein Akku kann sehr innovativ sein, aber ohne ein gutes Ladegerät ist er wenig nützlich. Laut Chakratec wurde die derzeitige Infrastruktur von der Realität überwältigt und leidet unter zu viel Bürokratie. Überall, auch bei einem schwachen Netz, wäre es möglich, Schnellladestationen mit der entsprechenden Schnellladetechnik zu realisieren.

Das Potenzial der Chakratec-Technologie ist nicht unbemerkt geblieben. Das Start-up hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter eine für die beste Speichertechnologie. Sie können eine weitere Feder in ihre Mütze stecken, denn die günstigen Aussichten für Chakratec machen es zum Start-up der Woche!

Das Potenzial der Chakratec-Technologie ist nicht unbemerkt geblieben; das Start-up hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter für die beste Speichertechnologie. Darauf können sie stolz sein, denn das große Potenzial von Chakratec macht es zum Start der Woche!

Weltweite Suche

Weltweit wird hektisch nach effizienten und nachhaltigen Batterien geforscht, und das Thema wird auch regelmäßig von Innovation Origins behandelt. Anfang dieses Monats haben wir beispielsweise mit dem Start-up High Performance Battery gesprochen, die versuchen, eine neuartige Smartphone-Batterie auf den Markt zu bringen. Oder liegt die Zukunft für Autos in der Wasserstofftechnologie? Wir haben hier in dieser Serie nach Antworten auf diese Frage gesucht.

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