Am 11. Juni beginnt die CEBIT 2018 und die Liste der News und Trends für dieses Jahr umfasst wieder mal so ziemlich alles, was man sich an neuen Technologien für die Zukunft (bisher) so vorstellen kann: Artificial Intelligence, AR & VR, Blockchain, Drones, Future Mobility, Humanoid Robots und Vieles mehr.

Auf der weltweit größten Messe für Informationstechnik stellen auch in diesem Jahr zwischen 2.500 und 2.800 Aussteller ihre Produkte vor. Das sind übrigens ein paar weniger als im vergangenen Jahr. Laut offizieller Zahlen von 2017 fanden da noch 3.007 Unternehmen aus aller Welt den Weg nach Niedersachsen.

Ein großer Teil der Produkte 2018, nämlich bisher 222 von 114 Ausstellern, kommt aus München. Ähnlich gut vertreten ist aus Deutschland nur Berlin. Die Hauptstadt schickt 129 Aussteller nach Hannover, neue Produkte gibt 176. Was sagt das aber über die technologische Kompetenz der verschiedenen Regionen aus? Die Erklärung, wieso weniger Aussteller mehr Produkte präsentieren, ist ganz einfach.

„Das hat mit der Größe des Unternehmens und auch mit der Größe des Standes zu tun“, erklärt CEBIT-Pressesprecherin Gabriele Dörries. „Da kann es durchaus sein, dass ein Unternehmen 20 Produkte anmeldet und ein anderes vielleicht nur eines. Das ist nicht ungewöhnlich.“

Immer größer wird laut Dörries seit Jahren der Anteil der Start-Ups unter der Gesamtzahl der Aussteller. „Den Großteil der CEBIT-Aussteller machen immer noch die mittelständischen Unternehmen aus. Darüber hinaus sind zahlreiche Key Player vertreten“, so Dörries. „Start-Ups haben wir im Moment rund 350. Diese Zahl ist über die Jahre hinweg gewachsen.“

Einer der „Key Player“ aus München ist auch in diesem Jahr wieder Siemens, aber auch das Fraunhofer-Institut ist mit gleich mehreren Ständen erneut vor Ort, ebenso wie Fujitsu Technology Solutions, Logitech, Oracle, Adobe Systems, Rohde & Schwarz Cybersecurity, Telefónica Germany, und, und, und.

Ein immer größer werdendes Thema ist seit Jahren das der Artificial Intelligence, der künstlichen Intelligenz, dem man sich insbesondere an Professor Alois Knolls Lehrstuhl für Robotik, Künstliche Intelligenz und Echtzeitsysteme an der TU München widmet. Für die CEBIT-Besucher hat man sich etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Die Technische Universität München ist mit ihrem Human Brain Project führend in der Erforschung der Neurowissenschaft, Datenverarbeitung und der Medizin des Gehirns. Im Rahmen dieses Projekts sollen durch die Neurorobotics Platform Gehirnmodelle aus neuronalen Netzwerken simuliert werden, die einen künstlichen Körper steuern. Das Ganze wird auf der CEBIT in Aktion vorgeführt.

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Über den Autor

Author profile picture Petra Wiesmayer ist seit mehr als 25 Jahren als Journalistin und Autorin tätig. Sie hat bis heute hunderte Interviews mit Prominenten aus Entertainment, Sport und Politik geführt und zahllose Artikel über Entertainment und Motorsport für internationale Medien recherchiert und verfasst. Als großer Science-Fiction-Fan ist sie fasziniert von Technologien, die die Zukunft der Menschheit mitbestimmen könnten und liest und schreibt gerne darüber.