Mit einem kontaktlosen Stecker haben Thomas Heckel (Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen), Janina Ziller (Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen) und Thomas Schriefer (Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) den diesjährigen Innovationspreis Mikroelektronik des Förderkreises für Mikroelektronik erhalten.

Der von den Wissenschaftlern entwickelte Stecker ist speziell für sensible Umgebungen wie Medizintechnik, Lebensmitteltechnik, Landwirtschaft oder Bauwirtschaft gedacht und hat im Gegensatz zu konventionellen Steckern keine elektrischen, metallischen Kontakte, die sich für die Energie- und Datenübertragung berühren müssen.

Beim kontaktlosen Stecker erfolgt die Übertragung mittels Induktion statt über direkte elektrische Kontakte
– ähnlich wie bei einer elektrischen Zahnbürste. Die Leistung des neuartigen Steckers ist allerdings um den Faktor 25 höher.

Bei dem Stecker, mit dem Daten mit 10 Mbit/s übertragen werden können, liegt der Wirkungsgrad bei 1000 Watt Leistung bei 98 Prozent. Der Verlust von 20 Watt kann ohne Weiteres kostengünstig als Wärme abgeführt werden.

Der Preis wurde am 3. Juli im Rahmen der #inNUEvation, der Innovationskonferenz des Leistungszentrum Elektroniksysteme e.V., in Nürnberg verliehen.

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Über den Autor

Author profile picture Petra Wiesmayer ist seit mehr als 25 Jahren als Journalistin und Autorin tätig. Sie hat bis heute hunderte Interviews mit Prominenten aus Entertainment, Sport und Politik geführt und zahllose Artikel über Entertainment und Motorsport für internationale Medien recherchiert und verfasst. Als großer Science-Fiction-Fan ist sie fasziniert von Technologien, die die Zukunft der Menschheit mitbestimmen könnten und liest und schreibt gerne darüber.