© APWORKS

Nach drei Jahren Prototyping mit dem MetalFAB1 von Additive Industries in Taufkirchen bei München, hat sich die Airbus-Tochter APWORKS entschlossen, die Serienproduktion für die Luft- und Raumfahrtindustrie aufzurüsten. Deswegen wird dieser Teil des APWORKS-Geschäfts nach Bristol, England, verlegt. APWORKS war der erste Kunde von Additive Industries und hat das MetalFAB1 Beta-System seit seiner Installation im März 2016 umfassend getestet. Additive Industries ist ein junges Unternehmen mit Sitz in Eindhoven.

Der Schwerpunkt von APWORKS in Taufkirchen liegt in der Entwicklung und Produktion komplexer Anwendungen zur Herstellung von Metallzusatzwerkstoffen in nicht regulierten Branchen wie Automotive, Robotik oder Werkzeugbau. Deshalb wird die Serienproduktion für die Luft- und Raumfahrtindustrie – eine weitere Branche – näher an den Standort von Additive Industries auf dem Aerospace-Campus in Filton bei Bristol verlegt.

APWORKS-Geschäftsführer Joachim Zettler ist überzeugt, dass sich die Produktion der additiven Metallfertigung (via 3D-Druck) weiterentwickeln und mit konventionelleren Verfahren wie Gießen, Zerspanen und Pulvermetallurgie konkurrieren kann. „Wir gehen davon aus, dass dieser Markt in den kommenden Jahren weiter wachsen wird, und vor allem in der Luft- und Raumfahrtindustrie werden neue Flugzeuge und Flugzeugtriebwerke immer mehr Teile enthalten, die auf diese Weise hergestellt werden.“

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Über den Autor

Author profile picture Bart Brouwers ist Mitbegründer und Miteigentümer von Media52 BV, dem Herausgeber von innovationorigins.com.