Der Elektroroller ist in den Niederlanden noch nicht offiziell zugelassen, aber der Scooter ist es. Das niederländische Start-up-Unternehmen Felyx Sharing bietet seit 2017 E-Scooter an. Innovation Origins sprach mit einem ambitionierten Unternehmen, das den Ehrgeiz hat, Weltmarktführer zu werden.

Was ist Felyx?

Das Felyx-Konzept ist einfach. Die Elektroroller können über eine intuitive App lokalisiert und aktiviert werden. Innerhalb des Servicebereichs können sich die Nutzer dann die E-Scooter nehmen und ihn wider abstellen, wo sie wollen. Felyx wechselt die Batterien, wenn sie leer sind und lädt sie mit 100% Ökostrom wieder auf. Das innovative Konzept ist skalierbar und kann (inter)national ausgeweitet werden. Felyx ist seit Sommer 2017 aktiv und bietet derzeit mehr als 1.250 E-Scooter in Den Haag, Rotterdam, Amsterdam und Brüssel an.

Wie bist du auf die Idee gekommen, dieses Unternehmen zu gründen?

Wir haben bereits viele verschiedene Carsharing-Initiativen im In- und Ausland genutzt. Obwohl wir die Vorteile des Carsharing genossen haben, gab es auch eine Reihe von Nachteilen, wie z.B. im Stau zu stehen und die Suche nach einem Parkplatz. Als wir auf dem Weg zu einem Termin in einem Carsharing-Auto im Verkehr festsaßen, haben uns private Roller auf beiden Seiten überholt. Daraus entstand die Idee, eine „Scooter-Share“-Initiative zu starten.

Gibt es in diesem Bereich einen starken Wettbewerb?

Derzeit gibt es in Europa drei große Wettbewerber. Die Konkurrenten sind Cityscoot, Coup und E-cooltra. Diese Firmen sind in einer Reihe von europäischen Großstädten mit mehreren tausend E-Scootern aktiv.

Was sind die Haupthindernisse, mit denen du konfrontiert bist?

In einigen niederländischen Städten hindern uns Gesetze und Vorschriften daran, so schnell zu expandieren, wie wir es uns wünschen. Darüber hinaus ist es aufgrund der enormen Nachfrage nach Menschen mit diesen Fähigkeiten schwierig, genügend Talente zu finden. Nachdem wir so stark gewachsen sind, ist es auch eine große Herausforderung für unser Unternehmen, neue (internationale) Kollegen zu gewinnen und die bestehende Unternehmenskultur zu pflegen.

Worauf bist du stolz?

Dass wir mit einem relativ kleinen Team bereits in weniger als zwei Jahren sehr stark gewachsen sind, damit wir unseren Auftrag erfüllen können, Städte nachhaltiger zu gestalten und gleichzeitig zur Verbesserung der Mobilität in den Städten beizutragen.

Was sind deine Pläne für dieses Jahr?

In diesem Jahr wollen wir unsere Dienstleistungen noch weiter ausbauen. Leider kann ich aufgrund der Art dieser Informationen nicht genau sagen, was das bedeuten wird.

Was ist dein Ziel für die nächsten fünf Jahre?

Unser Ziel ist es, das Unternehmen international weiter auszubauen und uns zu einem der größten E-Scooter-Unternehmen der Welt zu machen.

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