Startups To Watch, Gerard & Anton Awards 2019, High Tech Campus Eindhoven, © Heddy Gijbels

Als unabhängige, journalistische Plattform für Start-ups und Innovationen hat das niederländische Unternehmen Innovation Origins die Gründer-Szene im Fokus. Gerade in der Region, in der das Portal zu Hause ist – Brainport Eindhoven – entsteht ein Start-up nach dem anderen. Grund genug, gemeinsam mit Hauptsponsor Philips die Besten zu suchen. Mit den Gerard und Anton Awards hat Innovation Origins nun die zehn Innovativsten ausgezeichnet.

Gerard und Anton Awards

Wer einen der Gerard und Anton Awards gewinnt, hat es geschafft. Dann wird aus einem Start-up ein ernstzunehmendes Unternehmen mit besten Erfolgsaussichten. Das können die Macher von Innovation Origins, Bart Brouwers und Merien ten Houten, mit ziemlicher Sicherheit sagen. Warum?

Erfolgsgarant für Start-ups

2019 richten sie die Gerard und Anton Awards bereits zum sechsten Mal aus. Unter den bisherigen Gewinnern waren bis jetzt nur acht Prozent dabei, die mit ihrem Start-up gescheitert sind. Eine Erfolgsquote, die sich sehen lassen kann. Sie erhöht die Überlebenschance der Gewinner-Start-ups um Faktor 100.

Hauptsponsor Philips

Aber von Anfang an. Als Bart Brouwers und Merien ten Houten 2015 E52 gründeten – so hieß Innovation Origins damals noch – konnten sie nur davon träumen, dass die Gerard und Anton Awards derart erfolgreich sein würde. Was klein begann, hat sich nach sechs Jahren zu einem der wichtigsten Start-up-Awards in der niederländischen Region Brainport-Eindhoven entwickelt. Auch für Hauptsponsor Philips und die weiteren Unterstützer eine Win-Win-Situation. Die Sponsoren erleben die innovativsten Entwicklungen niederländischer Start-ups praktisch hautnah. Ein Vorteil, von dem alle Beteiligten profitieren. Außer Philips unterstützen auch EY, VO Patents & Trademarks, die Gemeinde Eindhoven und der High Tech Campus Eindhoven den Gerard und Anton Awards finanziell.

Das sind die Gewinner

Chromodynamics

Chromodynamics ist ein Spin-out, das in diesem Jahr an den Start ging und gleich gewann. Das Start-up kann Chemie live visualisieren für wegweisende Anwendungen in Energie- und Medizinforschung.

Ebusco

Das Start-up arbeitet bereits seit einigen Jahren an der Realisierung elektrischer Busse. Seitdem vor drei Jahren der niederländische König Willem-Alexander mit einem Ebusco-Bus durch Paris fuhr, nimmt Ebusco auf europäischer Ebene Fahrt auf.

Huble

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass die Kommunikation mit dem Smartphone fast ausschließlich sehenden Menschen vorbehalten ist? Huble ändert dies nun. Das Start-up hat eine Braille-Tastatur entwickelt, die sich wie eine kleine Tasche um das Handy schmiegt. Damit eröffnet sich Online-Kommunikation einer neuen Personen-Gruppe.

Incooling

Wie kühlt man eigentlich ein Rechenzentrum, ohne wesentlich mehr Energie zu verbrauchen, als für den Betrieb der Rechner nötig ist? Die Lösung dazu hat Incooling entwickelt. Das junge Unternehmen nutzt CERN-Technologie, um die Computer-Chips kühl zu halten und nicht das gesamte Rechenzentrum. Die Energieersparnis ist enorm.

Mentech

Wenn es um Emotionen geht, wird es manchmal schwierig, sein Gegenüber zu verstehen. Gerade bei der Pflege von Menschen mit Behinderung ist es aber besonders wichtig, Gefühle zu verstehen. Mit Emoradar, ein uhrähnliches Gerät am Arm des Pflegebedürftigen, lassen sich dessen Gefühle visualisieren.

Ratio

Moderne Produkte sind manchmal so komplex, dass dies negative Folgen wie Fehler oder Budgetüberschreitungen zur Folge haben kann – etwa im Flugzeug- oder Brückenbau. Ratio hat nun Tools entwickelt, um die Komplexität zu verwalten und zu modellieren.

Skotty

Viele kommunizieren per E-Mail, aber sicher ist dieses Kommunikationsmittel nicht. Skotty hat nun eine Plattform entwickelt, die es leicht macht, zu kommunizieren und Dateien zu teilen. Der Clou dabei: Sie ist sicher und hat schon viele potenzielle Kunden neugierig gemacht.

Spike

Elektrofahrzeuge sind flexibel. Die Motoren sind klein, die Batterien können überall verstaut werden. Vorausgesetzt, sie sind auf die Anforderungen der Fahrzeuge abgestimmt. Genau hier setzt Spike mit seinen modularen Batterien an.

Taylor

Solarmodule kennt jeder. Sie sind weitverbreitet und günstig. Trotzdem ist es nicht so einfach, sie anzuschließen und eine maximale Rendite zu erzielen. Mit den Plug & Play Sonnenkollektoren von Taylor ist dies nun möglich.

Saldtech

Mit der Technologie Spatial Atomic Layer Deposition (SALD) Systems kann Saldtech dünne, flexible und faltbare Bildschirme nach Maß produzieren. Damit hebt das Start-up die Display-Produktion auf das nächste Level.

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Arbeiten Sie an bahnbrechenden Entwicklungen und zukunftsweisenden Innovationen? Oder sind Sie gerade dabei ein Start-up zur gründen oder erst kurz am Markt? Lassen Sie es uns wissen. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen. Schreiben Sie uns.

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