Siemens und Solarkiosk haben auf der Münchner Fachmesse Intersolar erklärt, gemeinsam die nicht ans überregionale Stromnetz angeschlossenen Gegenden Afrikas noch besser mit sauberer Energie zu unterstützen. Solarkiosk hat schon mehr als 250 Projekte in zwölf Ländern auf den Weg gebracht, mit denen rund 5 Millionen Menschen versorgt werden. Der mit Sonnenenergie betriebene E-HUBB von Solarkiosk ist das Herzstück dieser Projekte. Damit werden einzelhandels- und energiebezogene Dienstleistungen wie z.B. das Laden von Mobiltelefonen, Batterien oder Lampen, Internetverbindungen, das Kühlen von Produkten und Medikamenten, Wasseraufbereitung, Kopieren, Drucken, Scannen oder Finanzdienstleistungen ermöglicht.

Im ersten gemeinsamen Projekt wird Siemens mit einem Microgrid Gateway Daten aus den bestehenden E-HUBB-Systemen und den dort getätigten Einzelhandelsgeschäften sammeln und eine Fernsteuerung des E-HUBB ermöglichen. Auf dieser Grundlage können der Service, der Energieverbrauch und der laufende Betrieb, wie z.B. das Lieferkettenmanagement, verbessert werden. In einem nächsten Schritt werden die beiden Unternehmen die weitere Industrialisierung des vorhandenen elektrischen Equipments sowie die Erweiterung durch Siemens-Technik, wie eine lokale Regelung des Microgrids durch einen Controller oder kleine Batterie- oder Inverter-Lösungen, prüfen.

„Mit den an MindSphere angebundenen Microgrid-Anwendungen von Siemens wird SOLARKIOSK in der Lage sein, die Wartungsfreundlichkeit der elektrischen Anlagen zu verbessern und zu gewährleisten, dass die Energie so effizient wie möglich verwendet wird. Darüber hinaus helfen die analysierten Daten SOLARKIOSK dabei, die wirtschaftlich sinnvollsten Entscheidungen durch die Bewertung der Produktivität verschiedener Serviceangebote zu treffen“, sagt Ralf Christian, CEO der Energy Management Division von Siemens.