Lange dauert es nicht mehr, dann präsentiert Print2Taste auf der IBA, der Messe für Back-, Konditor-, und Snack-Experten, die neuste Generation der Procusini-Food-Drucker. Mit sechsfacher-Geschwindigkeit. Damit hebt der Food-Druck-Anbieter seine Produkte auf ein neues Niveau mit dem Ziel, die Lösung weiter im Profi-Markt zu etablieren

Procusini-3D-Food-DruckerPersonalisierte und kreative Lebensmittel für die Gastronomie

Der 3D-Food-Drucker punktet vor allem mit dem Argument, Lebensmittel ganz flexibel nach Kundenwunsch in unterschiedliche Formen zu bringen und diese innerhalb kurzer Zeit zu drucken. Sei es Pasta, Butter, Schokolade oder andere von der Konsistenz her passende Nahrungsmittel, der Drucker stellt präzise das gewünschte Produkt her. Dabei gleicht eines dem anderen – ein Vorteil gegenüber menschlicher Verarbeitungsweise.

Ein weiteres Argument spielt eine Rolle: die Hygiene. Vielleicht mag der eine oder andere Leser denken, dass dies ein Knackpunkt sei. Doch weit gefehlt. Die 3D-Food-Printer entsprechen laut Senger den HACCP-Richtlinien (Hazard analysis and critical control points), die in Gastronomie und Hotellerie vorgeschrieben sind. Das pastöse Lebensmittel kommt mit dem Drucker nicht in Berührung. Es wird in eine Kartusche gefüllt und in das Gerät eingesetzt. Print2Taste bietet Nachfüllstangen an, die mit den entsprechenden Lebensmitteln bestückt sind. Ein Edelstahlstempel drückt das Lebensmittel nach unten durch eine Spritzdüse. Die Paste wird in der gewünschten Form ausgedruckt. Die Kartusche, die mit dem Lebensmittel befüllt wird, kann im Geschirrspüler gereinigt werden.

Schicht für Schicht

Um 3D-Objekte zu formen, legt der Drucker eine Schicht über die andere. Dabei arbeitet er wie mit einem Spritzbeutel. Formen, Schablonen oder sonstige Hilfsmittel sind nicht nötig. Bei der Verarbeitung von Schokolade bietet der 3D-Drucker einen weiteren Vorteil: Die 3D Choco, die es bei Print2Taste in Stangenform zu kaufen gibt, muss vorher nicht im Wasserbad geschmolzen werden. Das übernimmt der Drucker. Schokoladenfanatiker sollten also auf Ihre Kosten kommen. Hohlformen, Logos und Schriftzüge lassen sich somit leicht herstellen.

Kreative knusprige Hippe zum Dessert

Knusprige Dekoration mit dem 3D-Food-Drucker hergestellt

3D-Vorlagen

Im Procusini Club finden Anwender alles, um ohne Programmieren Lebensmittel einfach in Form zu bringen: Textbotschaften, Logos, 3D Objekte. Auch eine Vorlagenbibliothek ist vorhanden. Sollen Personen mit Lebensmitteln modelliert werden, müssen sie per 3D-Scan-App eingescannt werden. Gescannt wird dabei wie beim Fotoschießen. Mit dem Unterschied, dass kein Foto entsteht, sondern die Konturen des Motivs, beispielsweise eine Person, von der App umrundet wird. Ein Abbild entsteht. Mehrere Menschen werden jeweils einzeln gescannt.

Online-Schulungen

Regelmäßig führt Print2Taste Seminare durch. So sollen Anwender alle Möglichkeiten des Food-Druckers ausschöpfen und zu eigenen Lebensmittel-Kreationen angeregt werden. Die Workshops finden deutschlandweit statt und dauern durchschnittlich zwei Stunden. Wer die Anfahrt scheut oder zeitlich knapp ist, kann sich die Grundlagen auch per Webinar beibringen lassen. Die Webinare sind kostenlos. Der Preis von Präsenzseminaren wird innerhalb von vier Wochen nach dem Kauf mit dem Kaufpreis verrechnet.

Auf der IBA im September in München zeigt das Unternehmen, wie 3D-Food-Druck mit sechsfacher Geschwindigkeit funktioniert.

Print2Taste arbeitet auch an einer Lösung für den Verbraucher-Markt

Während bisher vor allem Gastonomen und Hoteliers die Lösung einsetzen, will das Unternehmen zukünftig auch im Consumer-Markt Fuß fassen. „Damit wollen wir Endverbrauchern die Möglichkeit geben, ihre Ernährung zu personalisieren, wobei die Formgebung nur der erste Schritt ist“, begründet Melanie Senger, Produkt- und PR-Manager bei Print2Taste, den Schritt.

Fotos: Print2Taste

 

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